Ein Weihnachtslied – A Christmas Carol

22. November 2008 von Ulli

Marley war tot, so tot wie ein Türnagel. Mit dieser nüchternen Feststellung beginnt eine der bekanntesten Weihnachtsgeschichten. “Ein Weihnachtslied” (häufiger übersetzt mit “Eine Weihnachtsgeschichte”) von Charles Dickens. Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Ebenezer Scrooge und seinen nächtlichen Besuchern

Ebenezer Scrooge ist ein fürchterlicher Geizhals, der seinen Angestellten Bob Cratchit und seinen einzigen Neffen tyrannisiert und der auch zu Weihnachten keinen Penny für die Armen übrig hat.

Ein Weihnachtslied
Ein Weihnachtslied

In der Nacht vor Weihnachten bekommt Ebenezer Scrooge Besuch. Zunächst von seinem toten Kompagnon Jacob Marley, der ebenso geizig und menschenfeindlich war und deshalb im Jenseits in Ketten leben muss. Er kündigt Scrooge drei Geister an, die in dieser Nacht besuchen würden. Natürlich glaubt Scrooge, er würde träumen, aber die Geister besuchen in tatsächlich.

Zunächst kommt der Geist der vergangenen Weihnacht und zeigt Scrooge seine glücklichen Jahre bei Fezziwig, seinem Lehrherrn der Glück über Geld stellte und seine erste Liebe, die er des Geldes wegen verließ.
Der zweite Geist der diesjährigen Weihnacht führt Scrooge in die Familie seines Angestellten Bob Cratchit. Der Geizkragen lernt Tiny Tim kennen, den kleinen kranken Sohn von Bob und sieht die Armut, aber auch glückliche Zusammenleben der Familie.
Der dritte und letzte Geist, ist der Geist der zukünftigen Weihnacht. Er nimmt Scrooge mit auf eine Reise. Zunächst in das Armenviertel von London, wo die Menschen um die toten Kleider eines Mannes der ein Knauser war, schachern und schließlich führt er ihn auf einen Friedhof und an einen verwitterten Grabstein auf dem der Name Ebenezer Scrooge steht.
Scrooge erwacht am Weihnachtsmorgen und hat die Botschaft der Geister verstanden. Er erkennt das Geld nicht alles ist und beschließt ein besserer Mensch zu werden.

Dickens 1843 veröffentlichtes Buch ist im Grunde ein sozialkritisches Buch über die katastrophalen Zustände der einfachen Bevölkerung im victorianischen England, aber auch ein Buch das zu Weihnachten einfach dazu gehört. Zum vorlesen, nachdenken und ein bißchen gruseln.

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