Rebecca – ein englischer Klassiker
10. Dezember 2008 von UlliDie einzigartige Schönheit der englischen Küste in Cornwall, zwei völlig unterschiedliche Frauen und ein feudales Herrenhaus, dass sind die Hauptdarsteller in Daphne du Mauriers Kult Klassiker “Rebecca”.

Rebecca
Sie ist unscheinbar und es mangelt ihr an Selbstbewusstsein, jener junge Frau die als Gesellschafterin einer exzentrischen Dame an die Cote d’Azur reist. Dort lernt sie einen Mann kennen, der auf den ersten Blick so gar nicht mit ihr gemein hat: Maxim de Winter, englischer Aristokrat, gutaussehend, ein perfekter Gentleman und wie es scheint, einsamer Witwer.
Seine Frau, so erfährt sie, war eine Lady, schön, klug, begabt und er habe sie sehr geliebt. Umso verwunderter ist sie, als Maxim de Winter sie um ihre Hand bittet. Sie willigt ein und fährt mit ihm in ihr neues Zuhause, nach Manderley, jenem prächtigen Herrenhaus an der wilden Küste Cornwalls….
Hier beginnt der 1938 veröffentlichte Roman von Daphne du Maurier.
Und von dieser Stelle an, legt niemand mehr so schnell das Buch aus der Hand. “Rebecca” ist eines der spannensten Bücher der englischen Literatur.
Die unschienbare und unsichere junge Frau (ihren Vornamen erfahren wir nicht) versucht sich auf Manderley einzuleben, aber alles erinnert an die frühere Mrs. de Winter, Rebecca. Besonders die Haushälterin Mrs. Danvers läßt sie deutlich spüren, dass sie nicht von ihr hält.
Immer mehr zieht Mrs. Danvers sie in den Bann von Rebecca und immer mehr erfährt sie über diese so vermeintliche perfekte Frau und ihr grausames Geheimnis.
Wie alle die Erzählungen von Daphne du Maurier (Wenn die Gondeln Trauer tragen, Die Vögel) ist auch “Rebecca” eine extrem spannende Erzählung. Man kann nicht mehr aufhören zu lesen, gefesselt von dem Schicksal einer jungen Frau und jener Rebecca, die als Tote immer noch die Fäden auf Manderley in der Hand hält.
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