Bücher für Frauen von Frauen
26. Dezember 2008 von UlliBücher über Frauen gibt es jede Menge. Bücher von Frauen auch. Aber wirklich gute Bücher von Frauen über Frauen gibt es leider nur sehr wenige.

Bücher für Frauen von Frauen
Bücher von Frauen
Da gibt es leider nicht viele die lesenswert wären. Aber jede Menge abschreckende Beispiele. Hera Lind ist so ein Beispiel oder Gaby Hauptmann. Alle die Superweiber und Heldinnen die immer und immer wieder nur auf der Suche nach dem richtigen Mann sind oder ihren Emanzipation über impotente Männer definieren. Ich kann mich an ein Buch erinnern, in dem es Seitenweise über das Kochen von Kamillentee ging. Das sollte witzig sein, war es aber nicht. Wer solche Schinken liest, sollte bedenken dass Lebenszeit begrenzt ist.
Gute Bücher von Frauen
Es gibt sie tatsächlich: Gute Bücher von Frauen. Die Krimischriftstellerin Ingrid Noll gehört zum Beispiel dazu oder Susanne Fröhlich, die herrlich ironisch und so gar nicht selbstverliebt schreibt und es schafft sich selbst auf den Arm zu nehmen. Lachtränen garantiert. Und dann gibt es gute Bücher von Frauen über Frauen, die sich um ganz spezielle Frauen kümmern: Frauen um die 50.
Besondere Bücher für besondere Frauen
Männer um die 50 werden interessant, Frauen um die 50 werden alt. Nicht nur der Spruch macht wütend, sondern auch die Tatsache, dass viele Frauen Mitte 40 meinen, dass war’s jetzt, ich bin alt. „Werden Sie wesentlich!“ heißt das Buch von Ingke Brodersen, „Wer los lässt, hat die Hände frei“ das von Katrin Wiederkehr. Beide Bücher sind Mutmacher für alle die Frauen, deren Lachfältchen langsam aber sicher zu Krähenfüßen werden und die sich die (grauen) Haare raufen, weil die Wechseljahre in jeder Hinsicht so wechselvoll sind.
Nicht zögern, sondern machen. Morgen kann es zu spät sein. So lautet die Botschaft dieser starken Bücher für starke Frauen.


