Peter Rosegger
26. Dezember 2008 von UlliZu den größten Dichtern des 19. Jahrhunderts gehört der österreichische Naturdichter Peter Rosegger. Kaum ein anderer Dichter war so sehr mit seiner Heimat verbunden wie er.

Waldheimat
Der Schriftsteller
Peter Rosegger wurde 1843 als Sohn eines Waldbauers im Mürztal in der Steiermark geboren. Da es in dem abgelegenen Tal keine Schule gab, lernte Peter Rosegger zunächst bei der Mutter und später bei einem jungen idealistischen Lehrer, der es sich zur Aufgabe gemacht hatte, den Waldbauernkindern das leben und schreiben beizubringen. Er sollte zunächst Priester werden, doch das Studium war für die Eltern zu teuer. Da Peter zu klein und zu schwächlich war, um Bauer zu werden, schickten ihn die Eltern zu einem Wanderschneider in die Lehre. Durch seine Arbeit lernt Rosegger die Menschen und Bräuche seiner Heimat kennen. Inspiriert durch ihre Erzählungen, beginnt er Geschichten zu schrieben, die 1869 erstmals veröffentlicht werden.
Die Waldheimat
In seinem wohl bekanntesten Buch „Waldheimat“ erzählt Peter Rosegger Geschichten aus seiner Heimat und aus vom harten Leben auf dem Waldbauernhof. Zum Teil amüsant, zum Teil sehr nachdenklich berichtet er von den vielen kleinen und großen Ereignissen, von den Geschwistern und dem ärmlichen, aber doch glücklichen Jahren in Alpl. Zu den schönsten Geschichten gehört „Als ich Christtagsfreude holen ging“. Peter Rosegger beschreibt darin seine abenteuerliche Reise in die Kreistadt, um für die Mutter Zutaten für das Weihnachtsfest zu kaufen. Mit viel List und Geschick gelingt es ihm alles zu kaufen und auf dem Heimweg dem grünen Kilian seine wertvolle Fracht wieder abzujagen.
Peter Rosegger schafft was nur wenige Schriftsteller schaffen: Er nimmt seine Leser mit auf den Waldbauernhof und mit jeder Seite die man liest, steht seine Kindheit mit allen ihren Abenteuern leibhaftig da.
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