Kochrezepte und Lachgeschichten
13. Januar 2009 von UlliEs gibt zwei Dinge die ich schrecklich gerne mache: Kochen und Lachen. Mit dem Buch “Von reichen Prassern und armen Schluckern” kann ich beides.

Von reichen Prassern und armen Schluckern
Leib und Seele
Essen hält ja bekanntlich Leib und Seele zusammen. Besonders bei den Christen. Und schon beginnen die Probleme. Was darf man wann essen, um ohne Probleme in den Himmel zu kommen? Nicht viel, sagt die Kirche. Theoretisch ist fasten der einzig richtige Weg ins Himmelreich. Aber fasten die hohen Herren auch oder predigen sie nur Wasser und trinken Wein? Diesem Gerücht geht “Von reichen Prassern und armen Schluckern” an und das auf höchst amüsante Art.
Luther und Co.
Sie waren keine Kostverächter: Die Päpste, Martin Luther, Mönche und Nonnen. Sie haben so manche kulinarische Notlösung erfunden und waren erfinderisch wenn es um’s sündigen ging, wenn eigentlich gefastet werden sollte. Heitere Küchenszenen und wirklich lustige Geschichten aus vielen Jahrhunderten. Es wurde gegessen, geprasst und selten hatte jemand dabei ein schlechtes Gewissen bei den üppigen Gelagen.
Das Buch
Auf über 200 Seiten gibt es neben 100 tollen und leicht nachzukochenden Gerichten (die alle sehr lecker sind) auch eine vergnügliche Geschichtsstunde mit vielen Skurrilitäten und historischen Abbildungen. Man erfährt was es mit den “Küchenheiligen” auf sich hat, die man immer dann anrufen sollte, wenn die Suppe mal wieder versalzen oder die Milch angebrannt ist.
Der Autor
Josef Imbach wurde 1945 in der Schweiz geboren und unterrichtet als Theologieprofessor. Er lebte drei Jahre lang in Rom und dort kam ihm auch die Idee zu “Von reichen Prassern und armen Schluckern”. Eigentlich kein Wunder, oder?
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Tags: Geschichten, Heiter, Kochen, Mönche


