Charles Dickens
30. Januar 2009 von UlliCharles Dickens ist der bis heute meistgelesene Schriftsteller Englands. Aber Charles Dickens war noch viel mehr. Er war das soziale Gewissen einer ganzen Nationen und zwang mit seinen Romanen viele zum umdenken und veränderte England nachhaltig.

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Sein Leben
Geboren wird Charles Dickens am 7. Februar 1812 in Landport, einem kleinen Ort in der Nähe von Portmouth als Sohn eines Büroangestellten. 1822 zieht die Familie an London. Schon ein Jahr später kann der Vater die Familie nicht mehr ernähren und muss ins Schuldengefängnis. Charles’ Mutter und seine sieben Geschwister begleiten ihn. Der erst 11-Jährige Charles muss seine Familie finanziell unterstützen und arbeitet als Hilfsarbeiter in einer Fabrik. Als der Vater 1823 entlassen wird, kann Charles wieder die Schule besuchen. 1827 wird er Schreiber in einer Anwaltskanzlei und wechselt 1827 als Stenograf ins Parlament. Ab 1831 schreibt er als Journalist für die True Sun und für den Morning Chronicle. Ab 1836 schreibt er regelmäßig für die Pickwick Papers und hat erste Erfolge als Schriftsteller. 1837 veröffentlicht er Oliver Twist und 1843 Eine Weihnachtsgeschichte. Am 9. Juni 1870 stirbt Charles Dickens nach einem Schlaganfall in Rocester und wird fünf Tage später in der Westminster Abbey beigesetzt.
Seine Bücher
Besonders seine Romanfigur David Copperfield trägt autobiografische Züge. Wie er musste auch Charles Dickens als Kind schwer arbeiten. Das Elend der Menschen seiner Zeit und die daraus folgenden Konsequenzen, wie etwa Kinderarbeit, haben Dickens in allen seinen Büchern beschäftigt. Teilweise sind seine Schilderungen so drastisch ( Nicholas Nickleby, Oliver Twist), das man es nicht glauben will, wie besonders Kinder damals gelebt haben. Im Mittelpunkt seiner Romane stehen aber immer Kinder, die nach einer harten Kindheit zu verantwortungsvollen Erwachsenen werden. Oder geläutert werden wie der Menschenfeind Ebenezer Scrooge in der Weihnachtsgeschichte.
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