Jesus liebt mich
21. Februar 2009 von UlliWie würden wir reagieren, wenn der nette Zimmermann der uns auf’s Dach steigt, behaupten würde, er wäre Jesus Christus? Was wäre, wenn der Teufel so aussehen würde wie ein Filmschönling? Schon mal darüber nachgedacht? Wahrscheinlich nicht. Aber Davin Safier hat das getan und ein tolles Buch daraus gemacht.

Jesus liebt mich…
….davon ist zumindest die etwas frustrierte Mittdreißigerin Marie felsenfest überzeugt. Ihre Hochzeit ist gerade geplatzt, sie muss bei ihrem Vater und seiner jungen russischen Geliebten wohnen und trotzdem zweifelt sie nicht daran, dass ihr Traummann eines Tages doch noch kommt. Und er kommt, in Gestalt eines jungen umwerfend gutausehenden Zimmermanns namens Joshua. Ihr Traummann spricht zwar ein bißchen altmodisch, aber er steht jedem Problem mit bewundernswerter Gelassenheit gegenüber. Als er ihr gesteht wer er in Wirklichkeit ist, ist Marie sicher: Dieser Mann ist vom Himmel gefallen. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Grotesk
David Safiers Buch “Jesus liebt mich” erinnern in seiner grotesken Art an Franz Kafka. Aberwitzig, skurril und einfach nur abgedreht. Der Unterschied zu Kafka besteht aber darin, dass man über die Figuren und die Handlung in den Büchern von David Safier schallend lachen kann. Die Vorstellung, Jesus würde zusammen mit dem Erzengel Gabriel (als Pfarrer) und dem Teufel (George Clooney) auf die Erde kommen, um die Menschen (und die unglückliche Marie) zu erlösen, ist umwerfend komisch. Und genau so unterhaltsam und erfrischend ist das Buch von David Safier.
Unbedingt lesen!!!!
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