Mörderische Tage
10. März 2009 von UlliAls ich eine Kurzbeschreibung des Romans “Mörderische Tage: Julia Durants schwerster Fall” von Andreas Franz gelesen habe, habe ich mich auf einen spannenden Krimi gefreut. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.

Mörderische Tage
Frauen verschwinden plötzlich und wie aus heiterem Himmel. Es gibt keine Lösegeldforderungen, keine Lebenszeichen, aber auch keine Leichen. Die Polizei ist ratlos. Titelheldin Julia Durant (offenbar von Depressionen geplagt) will trotzdem Urlaub machen, kommt aber nicht mehr dazu. Kurz vor ihrer geplanten Reise verschwindet auch sie spurlos. In einem dunklen Keller findet sich die Kommissarin wieder und sie ist anscheinend nicht alleine in diesem Verlies. Obwohl ihre Kollegen von der Frankfurter Kripo alles tun, um sie zu finden, wird für Julia Durant die Zeit langsam knapp.
Lesenswert?
Nur bedingt. Das Buch von Andreas Franz ist gut geschreiben und über weite Strecken sogar recht spannend. Trotzdem bleibt das Buch irgendwie blutleer. Das mag daran liegen, dass man bei konzentriertem Lesen schon realtiv früh weiß, wer der Täter ist. Aber man hofft auf eine doch noch überraschende Wendung und wird am Ende, dass sehr abrupt kommt, doch enttäuscht. Sehr viel (zu viel?) wird über den Täter geschrieben und diskutiert. Das wird irgendwann mal langweilig. Dazu kommt, das viele brutalen Details sehr ausführlich beschrieben werden, dass ist nichts für sensible Seelen. Leider passt dies so überhaupt nicht zur übrigen Geschichte.
Ich kenne leider die anderen Bücher von Andreas Franz nicht, aber “Mörderische Tage” würde ich nur bedingt empfehlen.


