Was lesen die Deutschen?
18. April 2009 von UlliHeute öffnet die Leipziger Buchmesse ihre Pforten. Noch bis Sonntag haben Besucher Gelegenheit, sich über literarische Neuigkeiten zu informieren. Was liest Deutschland eigentlich?

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Ein bisschen Statistik
Bei einer Umfrage anlässlich der Buchmesse in Leipzig, haben die Deutschen etwas über ihr Leseverhalten verraten. Demnach lesen 24% aller Deutschen sehr oft, 34% lesen oft, 38% stecken eher selten ihre Nase in ein Buch und 5% lesen, warum auch immer, nie.
Im Durchschnitt lesen Frauen pro Jahr 13 Bücher, Männer nur 9. Richtige Leseratten (die übrigens alle einen Bücherei Ausweis haben) schaffen sogar 24-30 Bücher in einem Jahr.
Erfreulich ist, dass immer mehr Kinder zum Buch greifen. Besonders Mädchen zwischen dem 10. und 14. Lebensjahr gaben an, regelmäßig einmal in der Woche die örtliche Bücherei oder die Schulbücherei aufzusuchen, um sich mit Lesestoff einzudecken.
Der Buchhandel
Krise hin oder her, der Buchhandel ist zufrieden. Das Buch boomt. Die Steigerung der Verkaufszahlen des deutschen Buchhandels von 1,7% im letzten Jahr, ist gegenüber dem Jahr 2007 (3,4%) zwar niedriger, aber besonders die Belletristik hat mit 7,7% deutlich zugelegt. Beim Sachbuch lagen die Verkaufszahlen bei knapp 6,7%.
Entgegen aller Prognosen ist der Umsatz beim vielgepriesenen Hörbuch sehr deutlich geschrumpft.
Nach Meinung von Experten wird in der Zukunft das gebundene Buch eine immer kleinere Rolle spielen, das eBook hingegen immer populärer werden.
Dazu ist nur zu sagen, dass noch nie ein neues Medium ein altes komplett ersetzt hat.
Tags: Belletristik, Bücher, E-Book, Messe, Sachbuch



20th. April 2009 um 12:57Uhr
Interessant! Ich scheine aber keine richtige Leseratte zu sein. Habe nämlich keinen Bib-Ausweis, obwohl ich um die 50 Bücher im Jahr lese.