Leipziger Buchmesse

7. Mai 2009 von Ulli

Heute ist der letzte Tag der Leipziger Buchmesse. Vier Tage lang drehte sich in den Messehallen alles rund um Bücher und Literatur, um Altbewährtes, Neuigkeiten und Besteller.

Book sellout
© Vladimir Melnikov – Fotolia.com

Was gibt’s neues?

Welche Bücher waren besonders gefragt, welche Bücher haben sich gut verkauft? Einen wahren Run erlebte Daniel Kehlmann. Sein Buch “Ruhm” war das begehrteste Buch der Messe. Direkt dahinter Nobelpreisträger Günter Grass. Sein “Unterwegs von Deutschland nach Deutschland” war eines der vielen Bücher zum Thema 20 Jahre Mauerfall. “Die Frauen” von T.C Boyle landete auf dem dritten Platz der Messe Bestsellerliste.
Bei den Hörbüchern räumte Aravind Adigas “Der weiße Tiger” ab und bei den Kinderbüchern machte die “Hexe Lilli – der Drache und das magische Buch” das Rennen.

Preise

Auch dieses Jahr wurden auf der Leipziger Buchmesse wieder jede Menge Preise verliehen. So ging der offizielle Preis der Leipziger Buchmesse an Sibylle Lewitscharoft. Ihr Buch “Apostroff” ist ein schonungsloser Einblick in den Alltag Bulgariens.
Der Sachbuchpreis ging an den Politikwissenschaftler Herfried Münkler für sein krititsches Buch “Die Deutschen und ihre Mythen”.
Cornelia Funke bekam für ihren Besteller “Tintenherz” den Interantionalen Preis der jungen Leser. 63.000 Schüler der Klassen fünf und sechs hatten “Tintenherz” zu ihrem Favoriten gekürt.

Frauenliteratur

Hier hat sich einiges getan. Noch vor 10 Jahren beschränkte sich Frauenliteratur auf Hera Lind und ähnliche Grausamkeiten, so sind Bücher von Frauen über Frauen heute ein wenig pikanter. Frauen schreiben über Sex und das so offen wie nie. Angefangen von den Tagebüchern einer Party Göre, die sich einer sehr vulgären Sprache bedient, bis zu den Erinnerungen einer Hure. Die Verlage wittern das große Geschäft und kaum einer hat noch kein modernes Frauenbuch im Programm.

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