Kinderbücher

7. Mai 2009 von Ulli

Selten wurde so kontrovers über Kinderbücher diskutiert wie in der heutigen Zeit. Fast scheint es so, als wären Feen, Hexen und schöne Prinzessinnen nicht mehr in Mode.

kinder
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Ab welchem Alter sind Bücher sinnvoll?

Immer mehr Pädagogen plädieren dafür schon Säuglingen Bücher in die Hand zu drücken. Wenn man allerdings bedenkt, das sehr kleine Kinder nur auf optische Reize reagieren, dann ist ein Buch eher sinnlos. Auch vorlesen ist noch nichts für Babys, ihnen fehlt die Geduld.
Sinnvoll werden Bücher für Kinder die das erste Lebensjahr überschritten haben. Ein Bilderbuch im Großformat mit vielen bunten Bildern macht Spaß. Optimal zum vorlesen sind einfache Vierzeiler oder lustige Abzählreime.

Das richtige Buch für Kindergartenkinder

Wenn Kinder in den Kindergarten gehen, dann bekommen sie täglich neue Impulse. Entsprechend neugierig werden sie, auch auf Bücher. Optimal sind jetzt bunte Kinderbücher mit kleinen Geschichten, die einfach zu lesen und zu verstehen sind. Auch eine Gute-Nacht Geschichte sollte zwar spannend, aber nicht zu anstrengend sein. Und fast jedes Kind hat Freude am “Räuber Hotzenplotz” und lebt die Abenteuer der “Kleinen Hexe”.

In der Schule

Kinder die schon die Schule gehen, können bei der richtigen Anleitung zu wahren Leseratten werden. Schön sind immer noch die Klassiker von Astrid Lindgren oder Erich Kästner. Auch nach Jahrzehnten machen “Pippi Langstrumpf” und “Das Doppelte Lottchen” noch immer Freude, auch wenn “aufgeklärte” Pädogogen zu gegenwartsbezogener Literatur raten. Sicher ist es notwendig Kindern auch zu zeigen wie andere Kinder leben, aber es muss dabei keine Schilderung aus den indischen Slums sein.

Märchen sind leider auch verpönt, sie wären einfach zu grausam. Was ich nicht nachvollziehen kann, denn was wäre eine Kinderwelt ohne “Das tapfere Schneiderlein” oder “Frau Holle”?

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