Illuminati
1. Juli 2009 von UlliMan kommt in diesen Tagen nicht an Dan Brown vorbei. Seine Bücher und jetzt auch der neue Film mit Tom Hanks bringen seine Bücher wieder nach ganz oben auf die Bestsellerliste. Ein Grund mehr “Illuminati” zu lesen.
Das Buch
Wer einmal angefangen hat “Illuminati” zu lesen, wird nicht mehr aufhören zu lesen, bis er den 700 Seiten Wälzer verschlungen hat. Die Story um den Geheimbund der Illuminaten und den amerikanischen Professor Robert Langdon, der wie schon in “Sakrileg”, irgendwie immer in eine atemberaubende Geschichte hineingezogen wird, ist extrem spannend. Anders als in “Sakrileg” stehen bei “Illuminati” der Vatikan und die katholischen Kirche im Focus der Geschichte. Es geht um die Allmacht und die Unfehlbarkeit der Kardinäle und des Papstes, um geniale Wissenschaft und um einen fanatischen Mörder. Das alles mixt Dan Brown zu einer einzigartigen Geschichte, die in einem rasanten Tempo und mit immer wieder überraschden Wendungen erzählt wird. Dabei bedient sich Brown einer relativ einfachen, aber sehr bildreichen Sprache, die es dem Leser möglich macht, die Handlung zu jeder Zeit nachzuvollziehen. Man taucht praktisch ein in diese geheimnisvolle Welt der Illuminaten, in Verschwörungen und in die Physik. Und hier liegt das einzige Problem des Buches: Die ersten Seiten sind eine Lehrstunde in Physik. Hier heißt es dranbleiben, auch wenn das Ganze vielleicht etwas verwirrend ist. Es geht um Materie, Antimaterie, um Protonen und Ionen. Wer das geschafft hat, wird “Illuminati” nicht mehr aus der Hand legen.
Der Autor
Dan Brown wurde 1964 in Exeter, New Hampshire, als Sohn eines Mathematikprofessors und einer Kirchenmusikern geboren. Der Satz (den er auch in “Illuminati” zitiert): Wissenschaft und Religion müssen keine Gegensätze sein – ist sehr wahrscheinlich ein Bezug auf seine Eltern und der ständige Tenor in seinen Büchern. Bevor er eine Karriere als Bestsellerautor begann, war Dan Brown Englischlehrer.
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Tags: Geheimbund, Mörder, Physik, Vatikan


