Das Lied der Dunkelheit

1. Juli 2009 von Ulli

Ich bin kein besonders großer Fan von Fantasy Literatur und habe für diese Bücher noch nie viel übrig gehabt, aber “Das Lied der Dunkelheit” hat mich eines Besseren belehrt.

lied

Die Geschichte
Es sind ganz normale Menschen die Peter V. Brett in seiner Geschichte beschreibt. Sie leben ein ganz normales Leben, gehen ihrer Arbeit nach und erziehen ihre Kinder. Wenn die Nacht kommt, dann suchen sie Schutz, Schutz vor den Dämonen die sie töten wollen. Jeder der den magischen Runenkreis verlässt, stirbt einen grausamen Tod. So auch die Mutter des 11-Jährigen Arlen. Er muss mitansehen, wie die Dämonen seine Mutter töten. Als der Vater kurze Zeit darauf wieder heiratet, verlässt der Junge sein Elternhaus, um mutige Menschen zu finden, die mit ihm gegen die Dämonen kämpfen wollen, denn die Zeit wird knapp, die Dämonen werden immer mehr und die Menschen immer weniger.

Viel mehr als spannend
Peter V. Brett ist mit “Das Lied der Dunkelheit” etwas was sehr seltenes gelungen: Er fesselt seine Leser von der ersten bis zur letzten Seite seines 690 Seiten langen Buches. Die Geschichte wird nie langweilig, auch die Handlungsstränge sind nie verwirrend und obwohl sich das Geschehen über einen Zeitraum von 20 Jahren erstreckt, verliert man nie den Faden.
Ein zentrales Thema des Buches ist die Angst. Sie kommt in vielfältiger Form vor und Peter V. Brett beschreibt sehr eindringlich, wie jeder einzelne seiner Protagandisten damit umgeht. Das alleine macht “Das Lied der Dunkelheit” schon zu einem außergewöhnlichen Buch.

Mein Fazit: “Das Lied der Dunkelheit” ist mega spannend, sehr einfühlsam geschrieben und vor allem die Figuren sind sehr glaubwürdig. Es ist zwar nicht unbedingt eine lockere Urlaubslektüre, aber unbedingt empfehlenswert!

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2 Kommentare zu “Das Lied der Dunkelheit”

  1. Peter V Brett :: Peephole In My Skull schreibt:

    [...] German version, and the English [...]

  2. Kaeks schreibt:

    In der Tat!

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