Runzel-Ich – Wer schön sein will….
15. Juli 2009 von UlliEs ist erwiesen: Ab dem 25. Lebensjahr geht es bergab mit der Schönheit. Dann beginnt das düstere Zeitalter der Falten und Runzeln, des schlaffen Bindegewebes und der verschobenen Proportionen. Wie man diesem schleichenden Prozess mit Humor begegnet beschreibt Runzel-Ich.

Schönheit ist nicht alles
Wenn Frauen in die Jahre kommen, dann verbringen sie in der Regel mehr Zeit vor dem Spiegel als mit den eigenen Kindern und geben mehr Geld für allerlei Cremes und andere Wundermittel aus, als für Nahrungsmittel. Das ist eine Tatsache. Aber warum ist das so? Diesem Geheimnis versuchen die beiden Autorinnen von Runzel-Ich, Susanne Fröhlich und Constanze Kleis auf den Grund zu gehen. Und das tun sie über weite Strecken auf sehr witzige Art und Weise, aber eben nicht immer. Manchmal klingt das Ganze wie der Sänger im dunklen Wald. Da schwingt hin und wieder doch die Urangst der Frauen mit, irgendwann nicht mehr so attraktiv zu sein. Es gibt sehr viele Passagen, die sich um die Erhaltung der Schönheit drehen, plastische Chirurgie inklusive. Man bekommt den Eindruck, dass es doch nicht so sehr auf die inneren Werte ankommt, sondern die Autorinnen würden vielleicht auch (oder haben sogar schon) einen Chirurgen aufsuchen, um ein bisschen nachhelfen zu lassen.
Trotzdem klingt es irgendwie trotzig immer wieder durch, das Schönheit nicht alles ist.
Fazit
Runzel-Ich ist ein nettes Buch, das gut unterhält und in dem man sich als Frau in den gewissen Jahren das eine oder andere Mal wieder findet. Leider reicht es nicht an Moppel-Ich heran, dazu ist es nicht ehrlich genug.


