Antonio im Wunderland
15. Juli 2009 von UlliSchon mit “Maria, ihm schmeckt’s nicht” ist Jan Weiler ein Buch gelungen, das nicht nur wunderbar unterhält, sondern auch für sentimentale Momente sorgt. Mit “Antonio im Wunderland”, der Fortsetzung gelingt ihm das Kunststück noch einmal.

Der italienische Schwiegervater
Berichtet der Journalist Jan Weiler in seinem Buch “Maria, ihm schmeckt’s nicht” über das Leben mit seinem liebenswerten Schwiegervater Antonio an sich und über die angeheiratete italienische Großfamilie im Allgemeinen, so konzentriert er sich in “Antonio im Wunderland” nur auf die gemeinsame Reise mit seinem Schwiegervater nach New York. Es ist unglaublich, aber zum Schreien komisch was er, sein Schwiegervater und Benno, ein Freund der Familie im Big Apple erleben.
Antonio im Wunderland
Jan Weilers Schwiegervater Antonio ist in Rente gegangen und erfüllt sich einen Lebenstraum: Er fliegt nach New York. Zusammen mit Benno, einem etwas wortkargen und schrägen Typen, der für Rauchverzehrer schwärmt und Antonio fliegt Jan Weiler nach New York um dort am Flughafen verhaftet zu werden. Aber es bleibt nicht bei dieser einen Verhaftung. Es folgen Tage voller Chaos und herrlicher Slapstick Szenen, Missverständnissen und turbulenten U-Bahn Fahrten. Am Ende landen die drei in einem italienischen Restaurant (wo sonst?) und treffen einen Mann der wie Antonio seine Wurzeln in einem kleinen süditalienischen Dorf hat. Er sieht Robert de Niro zum Verwechseln ähnlich und hält für Jan Weiler, Benno und Antonio einen riesigen Überraschung bereit….
Fazit
“Antonio im Wunderland” ist ein wunderbares Buch, bei dem man vom Lachen Seitenstiche bekommt. Aber auch voller melncholischer und warmherziger Momente, ein Buch das man erst zur Seite legt, wenn die letzte Seite gelesen ist.
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Tags: Familie, Italien, New York, Robert de Niro


